„Angela – die Pilgerin“ – Treffen der jüngeren Ursulinen in Würzburg

Diesmal war unser Kloster in Würzburg Gastgeber für das Treffen der jüngeren Schwestern aus den Konventen Graz und Straubing unserer Ursulinen-Föderation am Wochenende vom 10. bis 12. April 2026. Unser Wochenende stand unter dem Motto: „Angela – die Pilgerin“.

Wir begannen unser Treffen am Freitagabend mit der gemeinsamen Vesper in unserer Hauskapelle und dem anschließenden Abendessen mit allen Schwestern in unserer Mensa. Am Abend kamen wir zu einer Arbeitseinheit zusammen, bei der wir uns im Austausch der Frage stellten, wann uns die Föderation in unserem Alltag präsent sei. Nach dieser Einheit gab es in unserem Gemeindezimmer ein geselliges Beisammensein.

„Highlight“ unseres Treffens war am Samstagvormittag unser „Pilgerweg“ um die Festung, zu dem wir bei sonnigem Wetter starten konnten. Vorher hatte jede Schwester ein kleines Pilgerrucksäckchen bekommen mit wichtigen Utensilien für unseren Weg: ein Getränkepäckchen, ein Pilgerhalstuch mit einem Bild der hl. Angela als Pilgerin sowie Notizzettel und einen Stift. Unsere erste Station war die Kirche St. Burkard, die wir kurz besichtigten, und anschließend machten wir uns, alle an einem Seil festhaltend, auf den gemeinsamen Weg Richtung Festung. Dies war ein besonderes Erlebnis, zum einen das Gehaltensein zu erfahren, aber auch selbst zu halten und ein Stück weit Tempo mit anzugeben. So erleben wir ja auch oft unser Leben und unser Unterwegssein. Auf unserem Weg hielten wir immer wieder an und hörten Perikopen aus dem Evangelium, so Jesu Rede vom Weinstock und das Evangelium von der Verklärung des Herrn.

Passend zu unserem Motto „Angela – die Pilgerin“ ließen wir uns beispielsweise am Samstag-nachmittag von einer von Sr. Katharina vorbereiteten Präsentation über die Hl. Angela inspirieren und weiter ins Gespräch führen.

Neben unseren gemeinsamen Gottesdiensten, den Gebetszeiten und der Reflexion, der inhaltlichen Arbeit und dem Austausch in unserer Gruppe fanden die Begegnungen und das gesellige Beisammensein ebenfalls ihren Platz, was zum besseren Kennenlernen beitrug. Mit dem gemeinsamen Mittagessen am Sonntag endete unser Treffen.

Wir bedanken uns bei unserer Begleiterin Sr. Laetitia Röckemann OP, die auch an diesem Wochenende kompetent moderierte und durch unsere Arbeitseinheiten führte. Es war für uns alle eine inspirierende und ermutigende Zeit, für die wir sehr dankbar sind.

Sr. Johanna Ankenbauer OSU