Verabschiedung unserer Sr. Katharina als Schulleiterin des Gymnasiums

Mit dem Gottesdienst zum Schuljahresende, der in diesem Jahr als Pontifikalgottesdienst mit unserem Bischof Dr. Franz Jung gefeiert wurde, wurde unsere Sr. Katharina als Schulleiterin des Gymnasiums verabschiedet.

Zu Beginn des Gottesdienstes dankten Schülerinnen neben dem allgemeinen Dankes-Rückblick auf das zu Ende gehende Schuljahr vor allem Sr. Katharina für ihren unermüdlichen und engagierten Einsatz als Schulleiterin in den langen Jahren ihrer Tätigkeit. Dabei kam jeweils ein roter Luftballon in Form eines Buchstabens zum Einsatz, sodass sich das Wort „DANKE“ bildete.

D – für Dank

A – für Anerkennung

N – für Nächstenliebe

K – für Kollegialität

E – für Empfindsamkeit

In seiner Predigt würdigte unser Bischof das Engagement und die Persönlichkeit von Sr. Katharina, die er anhand von vier Heiligen, deren Bilder von Frau Anne-Rose Volk gemalt, im Altarraum standen, erklärte: den Mut der hl. Ursula, deren Name übersetzt „kleine Bärin“ bedeutet, das Wirken der hl. Angela, deren Name „Engelsgleiche“ bedeutet und die eine Vision gehabt habe, und schließlich die Überzeugungskraft der hl. Katharina von Alexandrien, der Namenspatronin von Sr. Katharina, und den hl. Mönchsvater Antonius mit seinem Schweinchen als Sinnbild für das Ordensleben.

In einer Symbolhandlung wurde mit einem meditativen Text eine brennende Kerze an Sr. Johanna als Vertreterin der Schulträgers übergeben als Zeichen für das, was bisher war, damit sie diese an Sr. Katharina weitergeben konnte. An dieser Kerze entzündete Sr. Katharina eine weitere Kerze, die sie Herrn Siemer, dem künftigen Schulleiter, übergab.

Mit einem Steuerrad übergab Sr. Katharina symbolisch die Schulleitung an ihre beiden Nachfolger Herrn Siemer und Herrn Retsch, die künftig als Schulleiter und stellvertretender Schulleiter die Geschicke der Schule leiten werden.

Am Ende des Gottesdienstes bedankten sich die Schülersprecherinnen im Namen aller Schülerinnen bei Sr. Katharina für die geschenkte Zeit und alles, was sie als Schulleiterin geleistet hat, und gratulierten Herrn Siemer und Herrn Retsch zu ihrer neuen Aufgabe.

Nach dem Gottesdienst gab es noch eine Feierstunde in unserer Tanzhalle mit Grußworten von Sr. Dr. Hanna Sattler, der stellvertretenden Direktorin des Katholischen Schulwerks in Bayern, von Herrn Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Unterfranken, Ltd. OStD Dr. Christoph, dem 3. Bürgermeister der Stadt Würzburg, Joachim Spatz, von Sr. Rut und Sr. Johanna für den Konvent der Ursulinen, von Frau Jansen für den Elternbeirat, Frau Rudolph für die MAV, Frau Höfling für den Freundeskreis und schließlich von den Schülersprecherinnen im Namen aller Schülerinnen. Diese hatten ein Video mit Dank und guten Wünschen vorbereitet. Schließlich richteten Herr Siemer und Sr. Katharina noch ein Schlusswort an alle Anwesenden.

Wir Mitschwestern überreichten Sr. Katharina ein Apfelbäumchen als Zeichen, dass alles gut weitergehen wird, in Anlehnung an das Martin Luther zugeschriebene Wort: „Und sollte morgen die Welt untergehen, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“  An dieses Bäumchen hatte jede Schwester bereits eine Frucht gehängt, einen guten Wunsch und ein persönliches Wort für Sr. Katharina, das wie ein Apfel „verkleidet“ war.

Schließlich gab es noch einen Empfang mit Gelegenheit zu vielen schönen Begegnungen.

Wir sind dankbar, dass Sr. Katharina über einen so langen Zeitraum mit so großer Tatkraft, Liebe, Herzblut und Weitblick unsere Schule geleitet und sie auf ein gutes und festes Fundament gestellt hat und wünschen ihr jetzt für die hoffentlich etwas ruhigere Zeit alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen sowie Muße für das, was bisher zu kurz kam.

Sr. Johanna Ankenbauer OSU