Berufungswallfahrt am 26. April 2026
Bei schönem Sonnenschein machten sich am Gut-Hirten-Sonntag, dem Weltgebetstag für geistliche Berufe, ca. 50 Pilgerinnen von der Autobahnkapelle Gramschatzer Wald in Erbshausen auf den Weg der Berufungswallfahrt nach Fährbrück. Musikalisch begleitet wurde die Wallfahrt von der Blaskapelle Hausen. Die Berufungswallfahrt wurde von der Stabsstelle für Orden und geistliche Gemeinschaften in Zusammenarbeit mit P. Matthäus vom Pastoralen Raum Bergtheim-Fährbrück organisiert und vorbereitet.
Auf dem Weg war Gelegenheit, in Texten und Meditationen über die eigene Berufung, den Lebensweg und die Verwurzelung in der Liebe nachzudenken und im Gebet das Anliegen der geistlichen Berufe und kirchlichen Dienste besonders in den Mittelpunkt zu stellen.
Bei der Hubertuskapelle legten wir eine kurze Rast ein und Sr. Johanna hielt einen Impuls zum Motto der Wallfahrt „In der Liebe verwurzelt“. Zur Besinnung diente das diesjährige Gebetsbild für geistliche Berufe, auf dem ein sprossender Keimling mit Wurzeln abgebildet ist.
Mit Gesang und Glockengeläut zogen wir in die Wallfahrtskirche Fährbrück ein, wo wir um 16.30 Uhr einen Gottesdienst feierten. In seiner Ansprache ging Domvikar Manuel Thomas, der für die Berufungspastoral im Referat Spiritualität verantwortlich ist, auf ein Lied mit dem Titel „No roots“ – keine Wurzeln ein, das er kürzlich im Radio hörte. Es gehe nicht, dass ein Mensch keine Wurzeln habe, jeder habe Wurzeln – in seiner Familie in seinem Freundeskreis, in seiner Gemeinschaft, die tiefste Verwurzelung aber haben wir in Gott, in dem und dessen Liebe wir alle verwurzelt sind.
Nach dem Gottesdienst bestand noch die Möglichkeit, sich im nahe bei der Wallfahrtskirche gelegenen Biergarten bei einem Imbiss zu stärken, zu begegnen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Um 19 Uhr fuhr dann der Bus wieder alle Wallfahrerinnen und Wallfahrer zurück nach Würzburg.
Es ist schön, dass doch eine stattliche Gruppe sich das wichtige Anliegen der geistlichen Berufe zu eigen gemacht hat und aus verschiedenen Gemeinschaften Schwestern und Brüder vertreten waren. Aus unserem Konvent nahmen Sr. Rut, Sr. Mary, Sr. Theresia, Sr. Lourthu, Sr. Roselin, Sr. Gracy, Sr. Himandi und Sr. Johanna teil. Es war eine Bereicherung, gemeinsam um geistliche Berufe zu beten und in Dankbarkeit der eigenen Berufung zu gedenken.
Sr. Johanna Ankenbauer OSU

















