Pilgerinnen und Pilger der Hoffnung

Berufungswallfahrt am Weltgebetstag um Geistliche Berufe am 11. Mai 2025

Jedes Jahr am Weltgebetstag um Geistliche Berufe findet eine Berufungswallfahrt im Bistum statt, die in Zusammenarbeit mit dem Referat Geistliches Leben – Diözesanstelle für Berufung und Lebensorientierung und dem Ordensreferat organisiert und durchgeführt wird.

In diesem Jahr führte der Weg vom Parkplatz in Thüngersheim nach Retzbach. Ab Würzburg fuhr ein Bus mit Wallfahrern nach Thüngersheim, von wo wir zur Wallfahrtskirche „Maria im Grünen Tal“ pilgerten. Einige Schwestern fuhren gleich weiter mit dem Bus zur Wallfahrtskirche. Eine Gruppe von etwa 25 Personen machte sich zusammen mit unserem Weihbischof Paul Reder, Ordensreferent Domvikar Paul Weismantel und Ordensreferentin Sr. Johanna Ankenbauer auf den Weg nach Retzbach. Unterwegs hörten wir besinnliche Impulse und beteten – um den Frieden, um den Hl. Geist, für den neuen Papst, für die Schöpfung und um geistliche Berufungen. Bei herrlichem Frühlingswetter war es eine Freude, betend und Gott lobend in der schönen Natur, der Schöpfung Gottes, unterwegs zu sein. In Retzbach angekommen, zogen wir singend in die Kirche ein und beteten dort noch eine Berufungslitanei und grüßten die Gottesmutter mit dem Regina Caeli. Dann gab es noch ein wenig Gelegenheit, sich die Zeit bis zum Gottesdienst bei einem kleinen Spaziergang, beim Sitzen vor der Wallfahrtskirche, mit Begegnungen im Gespräch oder beim Gebet in der Kirche zu vertreiben.

Von unserer Gemeinschaft nahmen an der Berufungswallfahrt Sr. Lourthu, Sr. Roselin sowie Sr. Johanna teil, zum Pontifikalgottesdienst um 16:30 Uhr in der Wallfahrtskirche kamen noch Sr. Katharina, Sr. Martha und Sr. Rut nach.

Unser Weihbischof Paul predigte im gut besuchten Gottesdienst von den „Klopfzeichen“, die wohl jeder, der eine geistliche Berufung lebt, anfangs von Gott gehört hat, und von dem „Herzklopfen“, das damit verbunden ist. Weiter betonte er die Wichtigkeit jeder Berufung, ob als Priester, als Ordenschrist oder im Sakrament der Ehe.

Nach dem Gottesdienst gab es noch eine Begegnung im Gerold-Postler-Haus, bei dem sich die Wallfahrer und Wallfahrerinnen und auch einige Gottesdienstbesucher bei Getränken und heißen Würstchen stärken konnten.

So war es ein schöner und bereichernder Nachmittag, der ganz im Zeichen des Gebets um Geistliche Berufungen und der Hoffnung stand.

Sr. Johanna Ankenbauer OSU